Neben den Vorteilen für erhöhten Wohnkomfort - wie die Verschattung von Schlafzimmern oder Sichtschutz im Wohnbereich - kann Sonnenschutz auch Tageslicht, solare Wärmeeinträge und den Energiebedarf eines Gebäudes beeinflussen. Entscheidend sind Produkt, Einbausituation, Steuerung und Nutzung. Mehr zu unserem Sonnenschutz sowie zu konkreten Daten und Nachweisen finden Sie auf dieser Seite.

Eine Studie der Industrievereinigung Rollladen-Sonnenschutz-Automation (IVRSA) zeigt für die untersuchten Gebäudeszenarien: Die Kombination aus Fenster und automatisiertem Sonnenschutz kann den Energiebedarf für Kühlung und Heizung gegenüber Fenstern ohne Sonnenschutz reduzieren. Die konkrete Wirkung hängt vom Gebäude und der Nutzung ab.

Automatisierter Sonnenschutz kann solare Einträge abhängig von Jahreszeit, Wetter und Nutzung steuern. Im Sommer lässt sich der Wärmeeintrag begrenzen, im Winter können solare Gewinne genutzt und Wärmeverluste am Fenster reduziert werden. Details und Studienwerte finden Sie auf unserer Seite zum Energiesparen mit Sonnenschutz.

Lange Nutzungszeiten, Reparaturmöglichkeiten und der Austausch einzelner Komponenten können dazu beitragen, Ressourcen über den Produktlebenszyklus hinweg bewusster einzusetzen. WAREMA unterstützt dies mit Ersatzteilen, Serviceleistungen sowie der 5-Jahre-Herstellergarantie und das optionale 10-Jahre-Schutzpaket für Outdoor-Living-Produkte.

Gebäude werden noch nicht ausreichend auf den voranschreitenden Klimawandel ausgerichtet – weder bei Sanierungen noch beim Neubau. Daher drohen sie im Sommer zunehmend zu überhitzen. Aktuelle Prognosen zeigen, dass die Anzahl der Tage, an denen das Thermometer die 30-Grad-Marke übersteigt, zunehmen werden. Der Einsatz von Klimaanlagen ist naheliegend, würde jedoch zu einem massiven Anstieg des Energieverbrauchs führen.

Eine Studie des Ingenieurbüros Hauser (IBH) im Auftrag der Repräsentanz Transparente Gebäudehülle untersucht, wie Sonnenschutz den solaren Wärmeeintrag und den Kühlenergiebedarf beeinflussen kann. Das Video fasst zentrale Ergebnisse der Untersuchung zusammen.

Auch Sonnenschutz verursacht bei Herstellung, Transport und Entsorgung CO₂-Emissionen. Gleichzeitig kann außenliegender Sonnenschutz dazu beitragen, den Wärmeeintrag durch Fenster zu reduzieren. Den Emissionen aus Herstellung und Nutzung steht ein mögliches Einsparpotenzial durch einen geringeren Kühlenergiebedarf gegenüber. Die konkrete Höhe hängt unter anderem von Produkt, Gebäude, Nutzung, Steuerung, Nutzungsdauer und Vergleichsszenario ab.

Für belastbare Umweltangaben sind definierte Systemgrenzen und nachvollziehbare Daten wichtig. WAREMA hat deshalb für drei ausgewählte Sonnenschutzprodukte Product Carbon Footprints (PCF) ermitteln lassen. Die Berechnung orientiert sich am Greenhouse Gas Protocol.

Für energetische Sanierungen können Förderprogramme in Frage kommen. Förderbedingungen, technische Mindestanforderungen und Antragswege ändern sich. Prüfen Sie deshalb vor Beauftragung die aktuell geltenden Voraussetzungen. Eine Energieeffizienz-Expertin oder ein Energieeffizienz-Experte kann bei der Einordnung unterstützen. Je nach Programm können auch Einzelmaßnahmen berücksichtigt werden, beispielsweise Maßnahmen an Fenstern oder außenliegendem Sonnenschutz. Verbindlich ist jeweils die aktuelle Förderrichtlinie.

Auch steuerliche Regelungen können relevant sein. Lassen Sie sich dazu individuell beraten.

Hinweis: Welche Förderung in Frage kommt, hängt von Maßnahme, Gebäude und Zeitpunkt des Antrags ab. Architekten und Energieeffizienz-Experten können Sie bei der Fachplanung unterstützen.

Wenn Sie sich vorab schlau machen möchten, welche Rolle Fenster bzw. Sonnenschutzlösungen bei einer energetischen Gebäudesanierung spielen und wie Sie z.B. die Notwendigkeit eines Fenstertausches ganz leicht selbst prüfen, laden Sie sich unser kostenloses Whitepaper zum Thema Energetische Sanierung herunter.

Ein weiterer Baustein des Product Carbon Footprint ist das verwendete Material. Von der Beschaffung, Verarbeitung über die Entsorgung. Deshalb betrachten wir bei der Weiterentwicklung unserer Produkte unter anderem die verwendeten Rohstoffe und deren dokumentierte Umweltkennwerte. So können wir gezielt prüfen, wo Materialien mit geringeren produktbezogenen Treibhausgasemissionen eingesetzt werden können.

Für WAREMA ist es eine entscheidende Voraussetzung, den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte, Dienstleistungen und unseres Arbeits- und Umweltschutzes durch ein umfassendes Management sicherzustellen und kontinuierlich zu verbessern.

Daher legen wir Wert auf die entsprechenden Zertifikate!

Dann wird auch zukünftig die weltweit bekannte Zuverlässigkeit unserer Sonnenschutzsysteme, ihre Sicherheit, Langlebigkeit und deren Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit von Wohn- und Bürogebäuden gewährleistet sein.

Wir sind gemeinsam auf dem Weg.

Um konkrete Aussagen zu den Umwelteinflüssen unserer Außenjalousien, Rollläden und Fenster-Markisen treffen zu können, wurden neben der Ermittlung des Product carbon Footprints (PCF) auch Umweltproduktdeklarationen (engl. Environmental Product Declarations), kurz EPDs, in Zusammenarbeit mit der Industrievereinigung Rollladen, Sonnenschutz, und Automation (IVRSA e.V.) sowie dem IBU (Institut Bauen und Umwelt e.V.) erstellt.

Environmental Product Declarations (EPDs)

Der Verein A|U|F e.V. organisiert die Rückführung, Wiederverwertung- und verwendung von Aluminium aus Fenstern, Türen und Fassaden. Das Ziel: das Material möglichst im Kreislauf zu halten.

Über die Partnerschaft von WAREMA und stromee können Kundinnen und Kunden die Herkunft ihres Solarstroms nachvollziehen und einen Erzeuger auswählen. Informationen zu Herkunft, Tarif und Vertragsbedingungen stellt stromee auf dem Marktplatz bereit.

Nachhaltiges Handeln ist ein umfassendes Thema, das für uns nicht bei der Produktion aufhört. WAREMA betrachtet Nachhaltigkeit über mehrere Ebenen: Produktqualität und Nutzungsdauer, Reparatur und Service, Materialeinsatz, Umweltkennwerte sowie Prozesse im Unternehmen.

Die WAREMA Group bündelt ihre Aktivitäten zu Umwelt, Mitarbeitenden, Lieferketten und gesellschaftlicher Verantwortung. Informationen zu Zielen, Maßnahmen und Fortschritten finden Sie gebündelt auf der Verantwortungsseite der WAREMA Group.

Mit einem Netz aus Service Partnern, Ersatzteilversorgung und Dienstleistungen wie dem Tuchtausch bei Markisen unterstützen wir Reparaturen und den Austausch einzelner Komponenten. Dadurch kann in geeigneten Fällen eine vollständige Neuanschaffung vermieden und der dafür erforderliche Materialeinsatz reduziert werden. So fördern wir gemeinsam die lange Nutzung unserer Produkte.

Die Zeiten, in denen die Wertschöpfungskette bei der reinen Auslieferung von Produkten endet, sind vorbei. Verlässliche Serviceleistungen spielen eine immer wichtigere Rolle. Service, Reparatur und Ersatzteilversorgung können dazu beitragen, Produkte länger zu nutzen und vorzeitige Neuanschaffungen zu vermeiden. Mit unserem Service unterstützen wir zum Beispiel unsere Fachpartner dabei, ihren Kunden umfassende Servicepakete anzubieten. Für unseren Qualitätsanspruch und unsere Leistungen im Bereich Service & Support wurden wir mit dem Gütesiegel „Service Champion 2022“ ausgezeichnet.

Mit der 5-Jahre-Herstellergarantie für Outdoor-Living-Produkte von WAREMA gehen Sie auf Nummer Sicher. Im Garantiefall sorgt die Garantie nicht nur für eine schnelle Reparatur, sondern vermeidet auch ungeplante Zusatzkosten.

Mit dem 10-Jahre-Schutzpaket von WAREMA genießen Sie das gute Gefühl eines Garantieschutzes noch länger. Profitieren Sie von 10 Jahren Herstellergarantie, schneller Reparatur im Schadensfall sowie dem zusätzlichen Wartungsservice für noch mehr Funktionssicherheit.

Je nach Maßnahme können Sonnenschutzlösungen im Rahmen energetischer Sanierungen oder bei Neubauten förderfähig sein. Die Voraussetzungen hängen vom jeweiligen Programm, der technischen Ausführung und dem Zeitpunkt des Antrags ab. Informieren Sie sich vor Beginn der Maßnahme über die aktuellen Bedingungen und lassen Sie sich bei Bedarf fachlich beraten.

Fördermöglichkeiten in Deutschland:

Bereits 2002 wurde bei WAREMA ein zertifiziertes Umweltmanagement eingeführt, das sowohl 2006 als auch 2015 und 2021 nach den ÖKOPROFIT-Kriterien re-zertifiziert wurde. ÖKOPROFIT steht für „Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik“. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt zwischen Kommunen und der Wirtschaft. Ziel ist es, die Betriebskosten der Unternehmen zu senken und dadurch die natürlichen Ressourcen zu schonen.

Mit unseren vielfältigen Verschattungslösungen tragen wir entscheidend zum Wohlbefinden Zuhause und zu einem effizienten Umgang mit Energie bei. Darüber hinaus engagiert sich WAREMA in weiteren Umwelt- und Sozialprojekten. Mit der Aktion Wipfelstürmer wurden gemeinsam mit Prime Partnern Bäume gepflanzt. Informationen zu Umfang, Partnern und Durchführung der Aktion werden separat dokumentiert.

Besuchen Sie uns in einem unserer Sunlight Experience Center oder wenden Sie sich direkt an Ihren Fachhändler vor Ort, um ein Angebot für Ihre individuelle Lösung zu erhalten. Mit unserer Fachhändlersuche finden Sie schnell einen passenden Partner für Ihr Projekt.