Sonnenschutz beeinflusst, wie viel Sonnenenergie durch Fenster in ein Gebäude gelangt. Außenliegender Sonnenschutz kann den solaren Wärmeeintrag im Sommer begrenzen. Im Winter können geöffnete Anlagen solare Gewinne zulassen, während geschlossene Rollläden nachts zusätzliche Wärmeverluste am Fenster reduzieren können. Eine automatische Steuerung passt den Sonnenschutz an Wetter, Tageszeit und Nutzung an.

Eine IVRSA-Studie zeigt für die untersuchten Gebäudeszenarien Einsparpotenziale von bis zu 70 % bei der Kühlenergie und bis zu 30 % bei der Heizenergie gegenüber Fenstern ohne Sonnenschutz. Die tatsächliche Wirkung hängt unter anderem von Gebäude, Verglasung, Nutzung, Wetter und Steuerung ab.

Außenliegender Sonnenschutz reduziert solare Einträge bereits vor der Verglasung. Dadurch kann er im Sommer Kühllasten begrenzen. Im Winter lässt sich die Sonneneinstrahlung tagsüber gezielt nutzen. Bei geschlossenen Rollläden kann zusätzlich eine Luftschicht vor dem Fenster den Wärmedurchgang reduzieren. Wie groß der Effekt ist, hängt von der jeweiligen Einbausituation und Nutzung ab.

Ist eine Kühlung erforderlich, kann außenliegender Sonnenschutz die solaren Wärmeeinträge und damit die Kühllast reduzieren. Eine automatische Steuerung reagiert auch bei Abwesenheit und kann den Sonnenschutz vor einer starken Aufheizung schließen. Das Einsparpotenzial ist abhängig vom Gebäude und der Betriebsweise.

In nicht klimatisierten Gebäuden hilft außenliegender Sonnenschutz, direkte solare Einträge zu begrenzen und sommerliche Überhitzung zu reduzieren. Im Winter können geöffnete Anlagen solare Gewinne zulassen. Geschlossene Rollläden können nachts den Wärmedurchgang am Fenster verringern. Eine IVRSA-Studie weist für untersuchte Szenarien Heizenergieeinsparungen von bis zu 30 % gegenüber Fenstern ohne Sonnenschutz aus.

Für energetische Maßnahmen an Gebäuden können Förderprogramme von Bund, Ländern oder Kommunen in Frage kommen. Förderfähigkeit, technische Mindestanforderungen und Antragswege ändern sich. Prüfen Sie deshalb vor Beauftragung die aktuell geltenden Bedingungen und lassen Sie sich bei Bedarf von einer Energieeffizienz-Expertin oder einem Energieeffizienz-Experten beraten.

Außenliegender Sonnenschutz kann den solaren Wärmeeintrag durch transparente Bauteile reduzieren. Abhängig von Verglasung, Sonnenschutzprodukt, Steuerung und Gebäudekonzept lässt sich dadurch die sommerliche Kühllast verringern. Für die Planung sind insbesondere der Gesamtenergiedurchlassgrad und der Abminderungsfaktor relevant.

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