Das Jahr 2021 brachte einige Neuerungen in puncto Förderung von energetischen Maßnahmen an Bestandsgebäuden mit sich. Als Bauherr, Eigentümer oder Mieter sollten Sie sich die BEG-Förderung nicht entgehen lassen!

Bisher gab es insgesamt zehn Teilprogramme in vier Förderprogrammen über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). BAFA-Förderung und KfW-Förderung werden nun in der "Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG) im Rahmen des Klimaschutzprogramms 2030 zusammengefasst. Mit der Förderung schafft der Bund deutlich stärkere Anreize für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Auch das Antragsverfahren ist einfacher denn je.

(Foto: Fertighaus WEISS)

Ab dem 15. August 2022 wird "sommerlicher Wärmerschutz" sowie Maßnahmen der Gebäudeautomation mit 15 % der Investitionssumme gefördert. Darunter fallen auch die Kosten für Montage und Installation.

Für die Antragstellung benötigen Sie einen zertifizierten Energieberater. Eine entsprechende Liste finden Sie hier.

Insbesondere gilt auch die Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen für den erstmaligen Einbau oder Ersatz von außenliegendem Sonnenschutz.

Seit dem 01.02.2022 werden gem. einer Information des BMWK nur noch außenliegende Sonnenschutzprodukte gefördert, die parallel zu Fenstern bzw. Verglasungen verlaufen, die sich in der thermischen Gebäudehülle befinden. Also alle Typen von Rollladen, Außenjalousien, Fenster-Markisen. Nicht mehr gefördert werden Gelenkarm- oder Kassetten-Markisen, Pergola-Markisen, sowie Lamellendächer.

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  • Herstellererklärung
  • Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes
  • Beauftragungsschreiben für den Energieberater

Der Energieberater erstellt für Sie eine Technische Projektbeschreibung (TPB) und bekommt von der BAFA eine TPB ID, die Sie für die Antragstellung brauchen.

Den Antrag können Sie ganz bequem online stellen.

Sie beauftragen den Fachhändler auf eigenes Risiko oder warten auf den positiven Bescheid des KfW/BAFA.

Der Energieberater bestätigt anhand der Fachhandwerkerrechnung und des Überweisungsbelegs die fachgerechte Umsetzung des Projektes beim KfW/BAFA.

Die Europäische Union möchte die Renovierungsquote innerhalb der nächsten zehn Jahre verdoppeln. Ziel ist es, den Energieverbrauch für Heizung und Kühlung bis 2030 um 18 % zu senken. Dieses Ziel ließe sich bereits erreichen, wenn 75 % aller eingebauten Fenster einen verstellbaren Sonnenschutz besäßen. Der Energieverbrauch sowie die Kohlenstoffemissionen könnten dann um bis zu 19 % sinken. Mit der BAFA Förderung für Modernisierungsprojekte soll dieses Vorhaben unterstützt werden.

Die BEG besteht aus drei Teilprogrammen:

  • BEG WG: Hier geht es um die Bereiche Wohngebäude, Neubau und Sanierung
  • BEG NWG: Hierunter fallen Nichtwohngebäude
  • BEG EM: Hierbei handelt es sich um die Sanierung mit Einzelmaßnahmen an Wohn- und Nichtwohngebäuden

Seit dem 01.01.2021 wird der Ersatz oder erstmalige Einbau vom außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung gefördert z. B. über Lichtlenksysteme oder strahlungsabhängige Steuerungen.

Für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle beträgt der Fördersatz bis 14.8.2022 20% und ab dem 15.8.2022 15%. Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen für außenliegenden Sonnenschutz liegt bei 2.000 €.

Die maximale Höhe der förderfähigen Kosten ist für jedes Teilprogramm festgelegt.

Im Teilprogramm „Einzelmaßnahmenˮ (BEG EM) beträgt diese für Wohngebäude 60.000 € pro Wohneinheit pro Jahr.

Der Antrag kann ganz einfach online über das BAFA gestellt werden. Bei Anträgen für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle müssen Sie zwingend einen Energie-Berater involvieren (Eine Liste der entsprechend zertifizierten Energie-Berater finden Sie hier ). Dieser sorgt dafür, dass Planungsfehler vermieden werden. Darüber hinaus erstellt er eine so genannte „technische Projektbeschreibungˮ (TPB). Mit dieser wird die zu beantragende Maßnahme erläutert. Für diese stellt das BAFA ein elektronisches Formular zur Verfügung. Ist dieses ausgefüllt, erhält Ihr Energie-Berater eine sogenannte TPB-ID. Diese brauchen Sie für die eigentliche Antragstellung. Das Formular für die Antragstellung finden Sie hier .

Die Kosten für den Energie-Berater werden künftig mit 50 % (max. 5.000 €, bisher max. 4.000 €) bezuschusst.

Ganz besonders wichtig: Stichtag für den Vorhabenbeginn ist der Tag der Auftragserteilung. Es reicht nicht mehr, den Antrag vor Beginn der Baumaßnahmen zu stellen!

Wenn Sie einen langfristigen, durchdachten Plan erstellen möchten, wie das Gebäude über mehrere Jahre hinweg Schritt für Schritt auf ein energetisch besseres Niveau gebracht werden wird, dann sollten Sie im Rahmen einer Energieberatung einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) anfertigen lassen.

Die BEG gewährt für jede energetische Sanierungsmaßnahme (ausgenommen Heizungstausch), die im iSFP vorgesehen ist, eine zusätzliche Förderung in Höhe von fünf Prozentpunkte (iSFP-Bonus) und kann für jede einzelne Maßnahme zusätzlich beantragt werden.

Um in den Genuß der Förderung zu kommen, müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Bei Bestandsgebäuden muss der Bauantrag bzw. die Bauanzeige mindestens fünf Jahre her sein
  • Das Gebäude muss sich in der Bundesrepublik Deutschland befinden
  • Der Antragsteller muss Eigentümer, Pächter oder Mieter sein
  • Der Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes nach DIN 4108-2 muss erfüllt sein

Weiterführende Informationen Sie hier .

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