Sie möchten Ihr Haus energetisch sanieren und fragen sich, welche Maßnahmen anfallen? Neben der Dämmung des Dachbodens, dem Trockenlegen des Kellers oder dem Tausch von Türen sollten Sie bei einem durchdachten, individuellen Sanierungsfahrplan auch die Fenster und den Sonnenschutz berücksichtigen. Denn diese ermöglichen thermische Behaglichkeit in Ihrem Zuhause: Mit modernen Wärmeschutzverglasungen und effizientem Sonnenschutz sorgen Sie dafür, dass es im Sommer nicht zu warm und im Winter nicht zu kalt wird. So können Sie sich rundum wohlfühlen.

In unserem Whitepaper erfahren Sie alles rund um das Thema energetische Sanierung der Fenster sowie des Sonnenschutzes. Informieren Sie sich, ob Ihre Fenster erneuert oder saniert werden sollten. Der WAREMA-Entscheidungsbaum hilft Ihnen bei der Beantwortung dieser wichtigen Frage. Alle Infos für Ihre Entscheidung lesen Sie in unserem Whitepaper.

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Durch schlecht isolierte Fenster geht viel Energie verloren – und das ist auf Dauer teuer. Deshalb sollten Sie im Zuge der energetischen Sanierung Ihres Hauses einen genauen Blick auf die Fenster werfen. Anhand der Dämmeigenschaften lässt sich beurteilen, ob Sie die Fenster austauschen lassen sollten. Sie sind sich nicht sicher, ob und über welche Wärmeschutzverglasung Ihre Fenster aktuell verfügen? Zudem wissen Sie nicht, ob diese überhaupt noch dicht sind? Dann werfen Sie einen Blick ins Whitepaper. Dort zeigen wir Ihnen den Feuerzeug- und den Papiertest. Diese Tests können Sie schnell und einfach selbst durchführen, um den Status Quo Ihrer Fenster zu beurteilen. Sie finden die Tests im Whitepaper Kap. „Der Status Quo Ihrer Fenster: 3 einfache Testmethoden“ ab Seite 20.

Ihre Fenster sind nicht mehr richtig dicht oder verfügen nicht über eine moderne Wärmeschutzverglasung? Wenden Sie sich am besten direkt an einen Energieberater und lassen Sie von ihm Ihre Fenster prüfen. Der Experte kann Ihnen Auskunft darüber geben, ob es für eine energetische Sanierung ausreicht, das Fensterglas zu tauschen, oder ob Sie neue Fenster samt Rahmen benötigen.

Übrigens: Wenn Sie für die energetische Sanierung Ihres Zuhauses eine Förderung beantragen möchten, ist ein Energieberater zwingend notwendig – er kann Sie außerdem auch über Fördermöglichkeiten und -programme aufklären. Mehr Infos im Whitepaper Kap. „Die Vielfalt moderner Fenster und Sonnenschutzlösungen“ ab Seite 29.

Sie möchten nur die Fensterscheibe austauschen? Einfachverglasung, Isolierglas, Zweifach-Wärmeschutzglas, Dreifach-Wärmeschutzglas – das sind Möglichkeiten, die Ihnen in diesem Zusammenhang begegnen. Doch was genau steckt eigentlich hinter diesen ganzen Begrifflichkeiten? Was ist der aktuelle Standard? Und was hat es mit dem Ug-Wert auf sich? Fragen über Fragen, die im Zuge der energetischen Sanierung der Fenster aufkommen. Die Antworten darauf finden Sie im Whitepaper Kap. „Empfehlungen zur Glasqualität“ ab Seite 36.

Im Zuge der energetischen Sanierung ist es sinnvoll, Ihre Fenster komplett zu erneuern und diese gegen moderne Modelle zu tauschen? Dann ist es wichtig, dass Sie sich vorab gut über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Fenster-Varianten informieren und erst dann eine Entscheidung treffen:

  • Aus welchem Material soll der Fensterrahmen bestehen?
  • Welcher Fenstertyp soll es werden?
  • Welches Glas kommt für Sie infrage?

Mehr Infos im Whitepaper Kap. „Die Vielfalt moderner Fenster und Sonnenschutzlösungen“ ab Seite 29.

Bei der energetischen Sanierung sollten Sie nicht nur Ihre Fenster selbst berücksichtigen, sondern auch den Sonnenschutz. Besonders effizient ist außenliegender Sonnenschutz zum Energiesparen.

Mehr Infos im Whitepaper Kap. „Welche Sonnenschutzlösungen eignen sich besonders gut zum Nachrüsten an der Gebäudehülle?“ ab Seite 38.

Sie haben bereits außenliegenden Sonnenschutz, fragen sich jedoch, ob es sinnvoll ist, diesen im Zuge der energetischen Sanierung auszutauschen? Dann prüfen Sie, ob er noch voll funktionsfähig ist. Das können Sie ganz einfach selbst machen - mit unserer Checkliste zur Prüfung der Funktionsfähigkeit Ihres außenliegenden Sonnenschutzes ab Seite 54.

Ihr außenliegender Sonnenschutz hat die besten Jahre hinter sich und ist nicht mehr voll funktionsfähig? Dann macht es Sinn, diesen durch eine moderne Lösung zu ersetzen. Weitere Infos im Whitepaper Kap. „Außenliegenden Sonnenschutz nachrüsten“ ab Seite 39.

Sie wünschen sich in Ihrem Zuhause thermische Behaglichkeit? Es soll also zum Beispiel im Sommer nicht zu heiß werden? Dann entscheiden Sie sich für außenliegenden Sonnenschutz. Er verhindert unter anderem, dass Ihre Wohnräume überhitzen.

Lesen Sie mehr zum Sonnenschutz im Whitepaper Kap. „Außenliegenden Sonnenschutz nachrüsten“ ab Seite 39.

Ihr außenliegender Sonnenschutz ist noch voll funktionsfähig – aber ist er auch technisch gesehen up-to-date? Besonders effizient ist es, wenn der außenliegende Sonnenschutz über eine automatische Steuerung verfügt. Ist das bei Ihnen der Fall?

Mehr Infos im Whitepaper Kap. „Außenliegenden Sonnenschutz nachrüsten“ ab Seite 39.

Sie haben bereits einen automatischen Sonnenschutz? Perfekt – dann besteht erst einmal kein Handlungsbedarf in Bezug auf die energetische Sanierung. Natürlich stehen wir Ihnen gerne jederzeit für weitere Infos und offene Fragen mit unserem Support-Bereich zur Verfügung.

Verdunklung, Beschattung, Schutz vor neugierigen Blicken – und das ganz automatisch! Ein außenliegender Sonnenschutz mit Steuerung hat viele Vorteile. Grundsätzlich gibt es verschiedene Optionen. Welche sich davon am besten eignet und warum, das hängt von der Ausrichtung der Fenster, der Nutzung des Raumes und Ihren individuellen Wünschen ab.

Bei der Entscheidung hilft Ihnen das Whitepaper Kap. „Außenliegenden Sonnenschutz nachrüsten“ ab Seite 39.

Wussten Sie eigentlich, dass Sie eine Förderung für die energetische Sanierung von Fenstern sowie außenliegendem Sonnenschutz beantragen und somit bares Geld sparen können? Grundsätzlich gibt es verschiedene Förderprogramme, für die Sie sich entscheiden können. Informieren Sie sich also ausgiebig vor der energetischen Sanierung Ihrer Immobilie und verschaffen Sie sich einen Überblick zu dem Thema. Hierbei unterstützt Sie unsere umfassende Informationsseite zur Förderung der energetischen Sanierung. Auch unsere Fördermittel-Experten helfen Ihnen unter foerderung@warema.de gerne weiter!

WAREMA bietet individuelle Sonnenschutz-Lösungen für Ihr Haus - entdecken Sie die Möglichkeiten ganz einfach per Klick auf die Ziffer in der jeweiligen Räumlichkeit.

Der SonnenLichtManager Fenstertausch mit Sonnenschutz Energetische Sanierung WAREMA Ratgeber WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung « ⌂2 » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 3 Was ist eine energetische Sanierung und was gehört dazu? 04-12 Der WAREMA Entscheidungsbaum für die energetische Fenster-Sanierung Rechtsgrundlagen in Deutschland: Was fordert das Gebäudeenergiegesetz von Immobilienbesitzern? Fenster mit Sonnenschutz energetisch sanieren: Das müssen Sie wissen! 13-19 Welche Rolle spielen Fenster bzw. Sonnenschutz bei einer energetischen Haussanierung? Energieeffizienz mit Sonnenschutz Begriffserklärung: Wärmedurchgangskoeffizient und Energiedurchlassgrad Wann ist eine energetische Sanierung mit Blick auf den Fenstertausch sinnvoll? Energetische Fenster-Sanierung: So gehen Sie vor! 20-23 Der Status Quo Ihrer Fenster – 3 einfache Testmethoden Das kleine 1x1 der Fensterplanung Welche Rolle spielen Sonnenschutz-Systeme für die energetische Sanierung? 24-25 Energetisch sanieren heißt, die Expertise raffinierter Beschattungssysteme nutzen Kosten einer energetischen Sanierung mit Fenstertausch und Sonnenschutz 26-28 Beispielrechnung und Fördermöglichkeiten Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen Wie fördert der Bund neue Fenster bzw. Sonnenschutz? Energetisch sanieren: Diese Möglichkeiten für Fenster mit Sonnenschutz gibt es 29-39 Die Vielfalt moderner Fenster und Sonnenschutzlösungen Wunschfenster planen mit dem EEE – Energieeffizienz-Experten Fensterarten: Vor- und Nachteile der Materialien Wählen Sie Ihren Wunschrahmen Welche Fenstertypen gibt es? Empfehlungen zur Glasqualität Welche Sonnenschutzlösungen eignen sich besonders gut zum Nachrüsten an der Gebäudehülle? Außenliegenden Sonnenschutz nachrüsten Konzept zur energetischen Sanierung: Schritt für Schritt hin zu neuen Fenstern 40-43 Welches Budget steht Ihnen zur Verfügung? Tipps und Ideen zur Fensterbeschattung und Verdunklung von Räumen 44-51 Wohnräume: Welcher Sonnenschutz für welches Fenster? Welchen Sonnenschutz brauchen Fenster im Arbeitszimmer? Was leistet ein cleverer Sonnen- und Sichtschutz am Schlafzimmerfenster? Welcher Sonnenschutz ist der beste für das Kinderzimmer? Welcher Sonnenschutz kommt für Wohnzimmerfenster infrage? Checkliste Fenstertausch mit Sonnenschutz: Erst die Planung und dann die Umsetzung 52-55 Checkliste zur Prüfung der Funktionsfähigkeit Ihres außenliegenden Sonnenschutzes Inhalt « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 4 Als Hausbesitzer stehen Sie heute vor der Frage, wie Sie Ihre Immobilie zukunftssicher gestalten können und was zu einer modernen Haussanierung eigentlich gehört? Klimaschutz und hohe Energiepreise machen ein Umdenken in vielerlei Hinsicht notwendig. Den Fokus auf eine durchdachte Strategie für eine energetisch sinnvolle Sanierung zu richten, ist deshalb eine kluge Entscheidung. Was ist eine energetische Sanierung und was gehört dazu? Fit für die Zukunft: « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 5 Bei einer energetischen Sanierung von Gebäuden und Wohnungen handelt es sich um individuelle Maßnahmen, mit denen der Energieverbrauch gesenkt werden soll. Hier einige Beispiele: / Altbauten bedürfen häufig einer energetischen Gesamtsanierung. Hierbei wird zum Beispiel der Dachboden neu gedämmt, der Keller trockengelegt und Fenster sowie Türen ausgetauscht. Auch eine moderne energieeffiziente Heiztechnik fällt dann an. Solarthermie und Photovoltaik sind oft das i-Tüpfelchen solch einer umfangreichen energetischen Sanierung. / Bei Gebäuden jüngeren Baujahres kann es im Rahmen einer energetischen Sanierung ausreichen, nur einen neuen Heizkessel oder die in die Jahre gekommenen Fenster plus den Sonnenschutz nachzurüsten. Letzteres ist ein geschicktes Mittel, um Wohnräumen nach Sanierung auch bei hohen Außentemperaturen während der Sommermonate dauerhafte Kühle zu schenken. / Im Fokus energetischer Sanierungen steht häufig auch der Dachboden. Je nachdem wie er genutzt wird, ist es laut Gebäudeenergiegesetz (GEG) Pflicht, Dachraum oder zumindest die oberste Geschossdecke gemäß eines Mindestwärmeschutzes zu dämmen. Das beinhaltet zum Beispiel auch die Dämmung von Dachluken als Fenster, um zu vermeiden, dass durch diese warme Luft entweichen kann. « ⌂ » https://www.warema.com/energetischsanieren WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 6 Einzelne oder mehrere bauliche Sanierungsmaßnahmen senken Energiekosten für das Heizen und Kühlen, was angesichts steigender Preise im Energiesektor für Hausbesitzer spürbare Erleichterungen bringt. Ebenso wichtig ist der Umweltaspekt. Mit einer energetischen Sanierung leisten Sie als Hauseigner einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Ob durch den Einbau moderner Fenster mit Sonnenschutz, einer neuen Heiztechnologie oder die Nutzung von erneuerbaren Energien – mit jeder einzelnen technischen Neuerung helfen Sie, den CO2-Ausstoß zu minimieren. Von einer energetischen Sanierung Ihres Haues profitieren Sie folglich gleich doppelt: Sie genießen modernsten Wohnkomfort und gleichen getätigte Investitionen durch Einsparpotenziale mittelfristig wieder aus. Da die Fenster eine wichtige Rolle bei einer energetischen Sanierung einnehmen, möchten wir Ihnen insbesondere den Fenstertausch näherbringen. Sie erfahren außerdem, welchen Stellenwert Sonnenschutz-Elemente bei der energetischen Optimierung eines Hauses einnehmen. « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 7 Zunächst müssen wir uns vor Augen führen, warum wir überhaupt energetisch sanieren sollten. Wir haben Klimaschutzziele. Bis 2045 sollen die bestehenden Gebäude auf Neubauniveau saniert werden. Das schaffen wir nur, wenn wir das komplette Gebäude energetisch sanieren. Was gehört dazu? Das ist einmal die Hülle, also alles, was Wärme abgibt an einem Haus. Das fängt bei der Kellerdecke, bei der Kellerwand, beim Kellerfußboden, bei der Außenwand, bei den Fenstern oder beim Dach an. Dann müssen wir auf die Technik schauen – auf die Heizung und auf die Lüftung. Besonders wichtig ist, dass wir die Rolle des Sonnenschutzes nicht vernachlässigen dürfen. Es gibt Studien aus der Schweiz, dass wir innerhalb der nächsten 20 Jahre eine höhere Kühllast im Gebäude haben, als dass wir heizen. Da wäre es doch sinnvoll, die Wärme mithilfe eines Sonnenschutzes draußen zu lassen. Was bedeutet energetische Sanierung? Das sagt der Experte: Jürgen Leppig, Energieberater und Vorsitzender des GIH „ « ⌂ » Sie möchten Ihr Haus energetisch sanieren und fragen sich, ob Ihre Fenster auch erneuert werden müssen? Der interaktive WAREMA Entscheidungsbaum hilft Ihnen bei der Beantwortung dieser wichtigen Frage! WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung « ⌂8 » Zur energetischen FensterSanierung gehört auch der Sonnenschutz. Haben Sie einen außenliegenden Sonnenschutz? Prüfen Sie zunächst Alter, Verglasung & Dichtigkeit Ihres Fensters mit dem Feuerzeug- und Papier-Test. Eine energetische Sanierung ist nicht nötig. Für weitere Infos stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ist eine automatische Steuerung vorhanden? Informieren Sie sich über die Fördermöglichkeiten der energetischen Sanierung. Informieren Sie sich über die Notwendigkeit & Vorteile einer automatischen Steuerung beim außenliegenden Sonnenschutz. Prüfen Sie, ob Ihr außenliegender Sonnenschutz noch voll funktionsfähig ist. Sie sollten Ihren außenliegenden Sonnenschutz austauschen. Lassen Sie einen Energieberater prüfen, ob nur das Fensterglas getauscht werden muss. Zur energetischen Fenster-Sanierung gehört auch der Sonnenschutz. Haben Sie einen außenliegenden Sonnenschutz? Informieren Sie sich über verschiedene Glasqualitäten. Informieren Sie sich über den Fenstertausch. Informieren Sie sich über die Notwendigkeit & Vorteile eines außenliegenden Sonnenschutzes. Informieren Sie sich über die Notwendigkeit & Vorteile eines außenliegenden Sonnenschutzes. Ja, ist vorhanden Nein, keiner vorhanden Nein, Fenster nicht tauschen Ja, Fenster tauschen Ja Ja Ja Nein Nein Nein, gesamtes Fenster tauschen Ja, Glas tauschen Nein WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung « ⌂9 » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung « ⌂10 » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 11 Die aktuellen Klimaschutzziele sehen vor, dass bis 2045 die bestehenden Gebäude auf Neubauniveau saniert werden. « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 12 Die aktuellen energetischen Vorgaben an Gebäuden sind in Deutschland seit 1. November 2020 im sogenannten Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt. Es löst somit die Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ab. Das GEG gilt für alle Häuser, die beheizt oder klimatisiert werden. Folgende Ziele stehen im Fokus: / Bis 2045 will der Gesetzgeber alle privaten Immobilien sowie öffentliche Gebäude nachweislich mit klimafreundlichen Standards ausgestattet sehen. Unter dem Strich geht es darum, eine behagliche Arbeits- und Wohnumgebung zu erschaffen und gleichzeitig Primärenergie einzusparen. / Geht es um Sparpotenzial im Energiehaushalt von Immobilien, so stehen laut GEG besonders Heizung/Kühlung, Strom, Warmwassererzeugung sowie Dämmung und Lüftung auf dem Prüfstand. / In diesem Zusammenhang formuliert der Gesetzgeber auch Anforderungen an Klimatechnologien bzw. Hitzeschutzmaßnahmen für die Sommerzeit. / Bei Verstößen gegen die GEG-Standards verhängt die Regierung Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Was fordert das Gebäudeenergiegesetz von Immobilienbesitzern? Rechtsgrundlagen in Deutschland: « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 13 Erfahrene Hausbesitzer wissen es: Ab einem gewissen Alter gibt es für Gebäude und somit auch für Fenster Sanierungsbedarf. Dabei haben sich für Instandhaltungsmaßnahmen bestimmte Zyklen bewährt. Zum Beispiel können Sie davon ausgehen, dass Putz und Farbgestaltung einer Hausfassade nach circa 30 Jahren erneuert werden müssen und auch die Fenster und der Sonnenschutz spätestens nach zwei Jahrzehnten zu überarbeiten sind oder sogar getauscht werden müssen. Warten Sie also nicht, bis die Fassade Risse zeigt oder der Wind im Winter durch die Fensterritzen pfeift. Davon abgesehen, steigern Sie mit einer Sanierung den Wert Ihrer Immobilie und können sich täglich an der Wohnqualität Ihres modernen Hauses freuen. Sanierte Fenster mit Sonnenschutz beispielsweise tragen zu jeder Jahreszeit zur thermischen Behaglichkeit eines Gebäudes bei: / Fenster mit moderner Dreifachverglasung und gut dämmenden Fensterrahmen halten 12-mal dichter als Rahmen mit Einfachverglasung. / Ausschlaggebend ist hier der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient. Er liegt bei modernen Fenstern bei circa 0,8 bis 0,9 W/(m²K). Das entspricht einem jährlichen Einsparpotenzial von ungefähr 5 Litern Heizöl pro Quadratmeter Fensterfläche im Vergleich zu Einfachfenstern. Welche Rolle spielen Fenster bzw. Sonnenschutz bei einer energetischen Haussanierung? « ⌂ » Energieeffizienz mit Sonnenschutz WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 14 Winter Solareintrag statt Heizung Kälte bleibt draußen, Sonnenschutz isoliert Heizung + Kühlung = 80 % des Energieverbrauchs in den Haushalten « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 15 Sonenschutz statt Kühlung, 90% der Wärme draußen halten Sommer « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 16 Wenn Sie heute die Dämmeigenschaften Ihrer betagten Fenster beurteilen möchten, dann hilft Ihnen vor allem der sogenannte Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) sowie der Energiedurchlassgrad (g-Wert). Beide Werte lassen sich jeweils mithilfe des Baujahres Ihres Hauses bei Fachfirmen nachfragen: / Über den U-Wert erfahren Sie, wie viel Wärme durch das Fenster nach außen gelangt. Je niedriger dieser Wert, desto besser die Dämmeigenschaften Ihrer Fenster. Fenster mit Werten zwischen 0,7 und 1,3 entsprechen den gesetzlich vorgeschriebenen Effizienzanforderungen und sind mittlerweile Standard. / Der g-Wert gibt an, wie viel Energie durch das Sonnenlicht ins Rauminnere gelangt. Je höher der g-Wert, desto größer der Wärmegewinn durch das einstrahlende Sonnenlicht. Für die Wintermonate bedeutet das, dass Sie Ihre Räume zusätzlich mit Sonnenenergie heizen können. U-Wert Begriffserklärung: Wärmedurchgangskoeffizient und Energiedurchlassgrad « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 17 g-Wert « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 18 Wann ist eine energetische Sanierung mit Blick auf den Fenstertausch sinnvoll? Schlecht isolierte Fenster kommen Wohnungsbesitzern teuer zu stehen – das hat uns bereits die Vergangenheit gelehrt. Einfachverglasungen von Fenstern wären heute nicht mehr tragbar, machten sie doch in den 70er Jahren einen Energieaufwand von bis zu 60 Litern Heizöl pro Quadratmeter Fensterfläche nötig. Ein extrem hoher Wert, der in den letzten Jahrzehnten mithilfe von Dreifachverglasungen, integrierten, unsichtbaren Metallschichten sowie mit Edelgasfüllungen in den Scheibenzwischenräumen immer weiter minimiert wurde. « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 19 Einfachverglasung 2-ScheibenIsolierglas 2-ScheibenWärmeschutzglas 3-ScheibenWärmeschutzglas Glasabstandhalter außen innen Beschichtung Edelgas zurück « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 20 Der Status Quo Ihrer Fenster – 3 einfache Testmethoden Einfach-, Zweifach- oder Dreifachverglasung? Mit diesem Trick erkennen Sie in der Spiegelung, womit Ihre Fenster ausgestattet sind. Die Anzahl der Spiegelungen zeigt Ihnen, ob es sich um ein einfach, zweifach oder dreifach verglastes Fenster handelt. 1 « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 21 Für den bewährten Papiertrick brauchen Sie ein Din A4 Blatt. Dieses legen Sie beim geöffneten Fenster beispielsweise auf den unteren Fensterrahmen und schließen das Fenster wieder. Wenn Sie dann an dem Blatt Papier ziehen und es stecken bleibt, ist Ihr Fenster dicht. Lässt es sich einfach herausziehen, dichtet es nur mangelhaft. Auch eine Kerzenflamme ist ein praktischer Informant – direkt vor das Fenster gehalten, wird schnell ersichtlich, ob die Flamme zittert, weil sie auf Zugluft reagiert. 2 3 « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung « ⌂22 » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 23 / Planen Sie neue Fenster, sollten Sie berücksichtigen, dass große Südfenster im Gegensatz zu Fenstern auf der Nordseite mehr Solarenergie durch Sonneneinstrahlung durchlassen. Somit nimmt die Ausrichtung eines Gebäudes und seiner Fenster Einfluss auf den Wärmegewinn in der Heizperiode. Sie schenkt Ihren Räumen außerdem mehr Licht. / Gegen zu starkes Aufheizen der Räume durch Sonneneinstrahlung haben sich hochwertige Markisen, Rollläden und Außenjalousien – zum Beispiel mit Smart-Home-Systemen – bewährt. / Bei fachgerechtem Einbau der Fenster werden gleichzeitig Wärmebrücken vermieden. Das zeigt gleich einen doppelten Effekt: Sie sparen kostbare Wärmeenergie und Feuchtigkeit sowie Schimmel haben keine Chance – vorausgesetzt, der U-Wert der Wand ist besser als der der neuen Fenster. Das kleine 1x1 der Fensterplanung « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 24 Einer Studie der „European Solar Shading Organization“ (ES-SO) zufolge lassen sich mit effizienten Sonnenschutz-Lösungen allein in Europa über 100 Millionen Tonnen an CO2 - Emissionen einsparen. Die ES-SO empfiehlt deshalb, das Thema der Beschattung bei der Berechnung des Energiebedarfes von Gebäuden im Rahmen einer energetischen Sanierung stärker zu berücksichtigen. Energieberater, Architekten, Ingenieure bzw. Handwerker setzen auch deshalb vermehrt auf intelligent gesteuerte Rollläden, Markisen und Außenjalousien, da beispielsweise die Investition in Klimaanlagen den Energieverbrauch und CO2 - Emissionen nach oben treibt. Welche Rolle spielen Sonnenschutz-Systeme für die energetische Sanierung? Weniger Heizaufwand im Winter Energieeffizienz Mehr Tageslicht Weniger Kühlaufwand im Sommer Vorteile von Sonnenschutz « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 25 Außenjalousien von WAREMA sind beispielsweise aus beschichtetem Aluminium gefertigt und verhindern, dass kurzwellige Sonnenstrahlen ins Haus eindringen und die Räume übermäßig aufheizen. So bleibt es selbst bei hohen Sommertemperaturen in Ihren Wohnräumen angenehm kühl. Im Winter hingegen hält sich dank modernem Sonnenschutz die kostbare Wärme länger im Haus. So schaltet sich Ihre Heizanlage später zu bzw. fährt früher herunter. Das senkt die Nebenkosten und schont die Umwelt. Wenn Sie in neue Fenster investieren und dabei Wert auf hochwertigen Sonnenschutz legen, werten Sie auch automatisch das Raumklima auf und schenken sich selbst mehr Wohn- und Lebensqualität. Denn ein anpassungsfähiges Beschattungssystem sorgt immer für perfekte, blendfreie Lichtverhältnisse und schützt Ihre Privatsphäre. Energetisch sanieren heißt, die Expertise raffinierter Beschattungssysteme nutzen « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 26 Die Kosten einer Modernisierung sorgen oft für Druck. Zwar können Sie mithilfe moderner Fenster sowie außenliegendem Sonnenschutz Ihre Energiekosten gewaltig senken. Doch die Frage nach der damit verbundenen Finanzierung kann für schlaflose Nächte sorgen. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und mit welchen Förderarten Ihnen der Gesetzgeber unter die Arme greift. Kostenfaktor Fenstertausch und Sonnenschutz: Beispielrechnung und Fördermöglichkeiten « ⌂ » https://www.warema.com/energetischsanieren-foerderung WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 27 Egal für welche energetische Sanierungsmaßnahme Sie sich entscheiden: Fakt ist, Sie müssen teilweise mit erheblichen Kosten rechnen. Der Staat spendiert hierfür Fördermittel und Zuschüsse – nutzen Sie diese! Langfristig gesehen zahlt sich eine energetische Sanierung aus, indem Sie Ihre Energiekosten senken. Zunächst müssen Sie jedoch mit einigen Kosten rechnen. Dazu gehören beispielsweise: / Fenster an sich (Preis abhängig von den Produkteigenschaften; Mehrkosten z. B. bei Dreifach-Verglasung, Sondergrößen, Überecklösungen etc.) / Außenliegender Sonnenschutz (Preis abhängig von den Produkteigenschaften) / Ausbau des alten Fensters und ggf. des alten Sonnenschutzes (Demontage und Entsorgung) / Einbau des neuen Fensters inkl. Verputzen der Innenwände und der Außenfassade, Laibungsglattstrich, Dämmung und Abdichtung / Bau-Material zur Dämmung und Abdichtung (z. B. PU-Schaum, Dichtungsband, Verleistung, Verschraubung etc.) / Lastabtragung allgemein / Austausch bzw. Einbau der Fensterbank innen und außen / Gerüst-Aufbau und -Abbau bei Montage im Obergeschoss / Ankermontage / Befestigung einer Statikkonsole / Bei erschwerter Montage (bspw. schwere Zugänglichkeit des Objektes, Lage des Objektes): Kran-Gestellung, Straßensperrung / Bauseitiger Elektroanschluss / Mehrkosten bei speziellen örtlichen Anforderungen (Geschosshöhe, Hinterbebauung etc.) Die Kosten sind vor allem abhängig von der Qualität des Glases und dem Material des Rahmens. Als Mittelwert können Sie von etwa 1.000 € für ein Fenster ausgehen. Damit können Sie ganz gut kalkulieren. Unser Experte weiß, mit welchen Kosten Sie etwa kalkulieren sollten: Jürgen Leppig, Energieberater und Vorsitzender des GIH Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen „ « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 28 Systematische Maßnahmen Einzelmaßnahmen Komplettsanierung hin zum Effizienzhaus gemäß GEG Bis zu 25 % (+ 10 % Worst-Performing-Building, + 15 % bei serieller Sanierung, maximal + 20 % kombiniert) BEG EM (Einzelmaßnahmen) 15 % Förderung (Energie-Effizienz-Experte: 50 %) Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) über Bundesförderung für Energieberatung (EBW) 20 % Förderung (Energie-Effizienz-Experte: 80 %) Kredit mit Tilgungszuschuss — KfW Zuschuss — BAFA Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Der Gesetzgeber bietet verschiedene Fördermöglichkeiten und Zuschüsse an, um Bauherren sowie Hausbesitzer im Rahmen einer energetischen Sanierung zu unterstützen. Je nach Sanierungsmaßnahme unterscheiden sich diese Fördermittel in der Art der Antragstellung und in der Förderhöhe. Gut zu wissen: Alternativ können Sie sich auch für eine steuerliche Förderung entscheiden. In diesem Fall dürfen Sie über 3 Jahre hinweg 20 Prozent der Kosten eines Fenstertausches mit Sonnenschutz steuermindernd in Ihrer Einkommensteuererklärung geltend machen. Wie fördert der Bund neue Fenster bzw. Sonnenschutz? « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 29 Klimaschutz spielt heute bei der Planung von Neubauten eine immense Rolle. Doch ebenso wichtig ist die Herabsetzung des CO2-Ausstoßes bei älteren Immobilien. Durch Sanierungsmaßnahmen wie einen Fenstertausch oder das Nachrüsten außenliegender Sonnenschutzsysteme können Sie die Energiebilanz Ihres Altbaus um ein Vielfaches verbessern. Nach Meinung von Energieberatern sowie Architekten helfen selbst überschaubare Sanierungsarbeiten, die Wohnqualität zu steigern und einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Informieren Sie sich hier über die Vor- und Nachteile von Fenstermaterialien sowie deren Gestaltungsmöglichkeiten. Profitieren Sie außerdem von unseren Tipps bei der Frage, welche Sonnenschutzlösungen sich besonders gut zum Nachrüsten an älteren Bestandsgebäuden eignen. Die Vielfalt moderner Fenster und Sonnenschutzlösungen « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 30 Wunschfenster planen mit dem EEE – Energieeffizienz-Experten F ür eine energetische Sanierung muss nicht immer das komplette Haus auf dem Prüfstand stehen – je nach Zustand können auch kostengünstige Teilsanierungen an der Gebäudehülle sinnvoll sein. Geht es beispielsweise um Sanierungsmaßnahmen wie den Fenstertausch oder den Einbau moderner Sonnenschutzlösungen, sollten Sie sich immer einen Experten an die Seite stellen. Er hilft Ihnen mit seinem Spezialwissen und findet gemeinsam mit Ihnen eine individuelle Fensteroder Beschattungslösung, die optisch Ihren Geschmack trifft und Ihnen zudem eine individuell passende Fördermöglichkeit sichert. « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 31 Geht es um neue Fenster, dann sollten Sie sich vorab gut informieren und Ihre Erkenntnisse mit einem Energieberater teilen. Er wird Sie auf die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Modelle aufmerksam machen. Seine Expertise bezuschusst der Bund sogar auf Antrag mit 50 Prozent. Los geht‘s mit den passenden Fensterrahmen – folgende Materialien stehen Ihnen für Ihre neuen Fenster zur Verfügung: / Holz / Aluminium / Kunststoff / Kombination Holz-Alu Fensterarten: Vor- und Nachteile der Materialien Sobald Sie einen Fenstertausch für Ihr Gebäude in Betracht ziehen, müssen Sie sich mit den aktuell gültigen maximalen Wärmedurchgangskoeffizienten (Umax) für Fenster bzw. Dachfenster beschäftigen. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt hierfür genaue Werte fest. Nur so können Sie Ihren Energieverbrauch reduzieren und somit Ihre Energiekosten senken. Die nachweisliche Einhaltung jener Umax-Werte bildet auch die Voraussetzung für staatliche Fördermöglichkeiten. Achtung: Geht es um Fensterrahmen, zählen generell nicht nur optische Vorlieben, sondern auch funktionale Vorteile. Ein qualitativ guter Rahmen … … ist relativ pflegeleicht und witterungsbeständig … bietet in Verbindung mit einer Isolierverglasung Schutz vor Feuchtigkeit, Kälte und Kondenswasser … hält Einbrechern stand … bietet einen guten Schall- und Wärmeschutz Tipp: Unabhängig von den Materialien sollten Rahmen bestimmte Eigenschaften besitzen « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 32 Rahmen ist nicht gleich Rahmen. Solche aus Holz oder Kunststoff geben meist weniger Energie nach außen ab als Metallrahmen. Fensterrahmen mit mehreren Kammern sind heute meist Standard. Ein Fensterrahmen sollte auch möglichst schmal sein und genügend Platz für eine Dämmung der Laibung bieten. Geht es um die Rahmenmaterialien, so spielt die Frage nach Langlebigkeit, Nachhaltigkeit, Wartung und Wärmedämmung ebenso eine Rolle wie ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis. Wählen Sie Ihren Wunschrahmen Geht es um den Preis, dann kann man sagen, dass Fensterrahmen aus Aluminium und Holz bzw. eine Kombination aus ihnen am kostenintensivsten sind. Für Kunststoffrahmen fällt nur etwa ein Viertel des Preises an. Der Grund liegt unter anderem in der Herstellung. Denn je höher die Anforderungen dafür ausfallen, desto teurer ist der Fensterrahmen. Der Preis eines Fensters hängt zusätzlich vom Design, der Glasart und dem gewählten Zubehör wie Griffen ab. Tipp: Welche Faktoren den Preis bestimmen « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 33 Vorteile Nachteile Weich- oder Hartholz • robust • natürlich • atmungsaktiv • nachhaltig • langlebig • reparierbar • hervorragende Dämmwerte • gemütliche Wohnwirkung • vergleichsweise witterungsanfällig • regelmäßiger Pflegeaufwand nötig • zusätzliche Brandlast Aluminium • wartungsarm • sehr stabil • einbruchsicher • langlebig • leicht • witterungsbeständig • pulverbeschichtet in vielen Farben erhältlich • recycelbar • verformbar bei Hitze • zusätzlicher Dämmaufwand nötig • schlechtere CO2-Bilanz in der Fertigung Kunststoff • pflege- und wartungsfreundlich • recycelbar • vergleichsweise kostengünstig • gute Dämmwerte • witterungsbeständig • langlebig • kaum reparierbar • Sonne verfärbt Material • leicht verformbar bei Hitze • schlechte Ökobilanz bei der Fertigung Holz-AluKombination • überdurchschnittliche Dämmwerte • witterungsbeständig • robust • langlebig • feuchtigkeitsregulierend im Raum • relativ kostenintensiv • Alu-Optik wirkt außen eher kühl « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 34 Der individuellen Fenstergestaltung sind heute kaum Grenzen gesetzt. Egal für welches Haus Sie neue Fenster benötigen, es gibt diese für regionaltypische Architektur ebenso wie für Bungalows im Bauhausstil oder denkmalgeschützte Gebäude. Welche Fenstertypen gibt es? « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 35 Hier nur einige Beispiele: Moderne Eckfenster Besonders in Neubauten, aber auch in älteren Gebäuden sind Eckfenster ein echter Hingucker. Wie der Name schon aussagt, gehen sie über das Fassadeneck hinaus und sorgen für einen tollen Ausblick. Klassische Sprossenfenster Stilvolle Sprossenfenster kommen für moderne Häuser im Landhausstil aber auch für Altbauten oder historische Gebäude infrage. Sie lassen sich für jedes Material umsetzen. Gaubenfenster Gauben schenken Dachzimmern zusätzlichen Raum und sorgen für mehr Tageslicht unter dem Dach. Je nach Art der Gaube kommen unterschiedliche Fenstertypen infrage: Bodentiefe Fenstertüren, Sprossenfenster oder Dreiecksfenster. Rahmenlose Fenster Rahmenlose Fenster oder Schiebetüren sind Fenster mit versteckten Rahmen. Sie sind hochelegant und garantieren einen PanoramaBlick, der seinesgleichen sucht. Moderne Haus- oder BungalowEntwürfe profitieren von diesen hochwertigen Eyecatchern. Rundbogenfenster Rundbogenfenster finden sich häufig in historischen, denkmalgeschützten Bauten oder klassischen Häusern. Mit ihrer einzigartigen Rundung tragen sie zu einer ganz besonderen Raumatmosphäre bei. Es gibt sie in zahlreichen Formen, Größen und Farben. « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 36 Kaufen Sie ein unrenoviertes Haus älteren Baujahres, finden Sie darin unter Umständen noch Fenster mit Einfach- oder Doppelverglasung bzw. mit Kastenfenstern. Heute dürfen solche Glasqualitäten wegen ihres schlechten Wärmeschutzes nicht mehr eingebaut werden. Sind die Fensterrahmen noch in Ordnung, können Sie mit Ihrem EEE auch darüber nachdenken, ob ein Austausch der Verglasung für Ihre Bestandsfenster eine Option darstellt. Doch egal ob Sie sich für komplett neue Fenster oder eine Fensterertüchtigung entscheiden, laut GEG (Gebäudeenergiegesetz) darf neues Fensterglas höchstens einen Ug-Wert von 1,1 haben. Innerhalb der vergangenen 50 Jahre hat sich in Sachen Fensterglas unglaublich viel getan. Von der Einfachverglasung bis zum Dreifach-Wärmeschutzglas war es ein weiter Weg. Empfehlungen zur Glasqualität Wenn sowohl der Rahmen, die Beschläge als auch die Dichtungen noch gut sind, dann wäre das der Moment darüber nachzudenken, vielleicht nur die Gläser zu wechseln. Wenn das gemacht wird, sollte geprüft werden, ob die Beschläge es hergeben und ob statt Zweifachglas dreifachverglaste Scheiben eingewechselt werden können. Besteht die Möglichkeit, nur das Glas eines Fensters zu tauschen? Unser Experte weiß es: Jürgen Leppig, Energieberater und Vorsitzender des GIH „ « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 37 Machen Sie sich schlau für Ihre geplante energetische Sanierung und lernen Sie die Attribute der unterschiedlichen Glasqualitäten kennen: / Einfachglas: Es kam bis Mitte der 60er Jahre in Form einfacher Glasscheiben für den Fensterbau zum Einsatz. / Isolierglas: Die Isolierverglasung revolutionierte die Fertigung von Fenstern. Denn sie basierte auf zwei Scheiben im Rahmen sowie einer Luft- oder Edelgasfüllung in deren Zwischenraum – der Wärmeverlust halbierte sich. Isolierglasfenster waren bis circa 1995 Standard. / Zweifach-Wärmeschutzglas: Ab 1995 setzte die Baubranche auf zwei besser dämmende Wärmeschutzverglasungen sowie eine kaum sichtbare Metallbedampfung. Letztere reflektiert die Zimmerwärme und reduziert den Wärmeverlust im Vergleich zu Isolierglasfenstern deutlich. Zweifach-Wärmeschutzgläser für Fenster bilden heute den Mindeststandard. / Dreifach-Wärmeschutzglas: Wie der Begriff vermuten lässt, werden hier 3 Scheiben in den Fensterrahmen gesetzt. So gibt es gleich 2 mit Edelgas befüllte Zwischenräume. Auch sie sind jeweils zusätzlich mit einer unsichtbaren Metallbedampfung ausgestattet. Dieses Glas findet heute in jedem Neubau Anwendung. Es punktet mit sehr gutem Wärmeschutz. Dafür fällt sein Gewicht schwerer aus und es gelangt etwas weniger Licht in die Räume. Einfachverglasung 2-ScheibenIsolierglas 2-ScheibenWärmeschutzglas 3-ScheibenWärmeschutzglas Ug-Wert: 5,6 – 5,8 Ug-Wert: 2,8 – 3,0 Ug-Wert: 1,0 – 1,2 Ug-Wert: 0,5 – 0,7 Glasabstandhalter außen innen Beschichtung Edelgas Der Ug-Wert gibt als messbarer Wärmedurchgangskoeffizient Auskunft über den Wärmeschutz eines Glases. Je kleiner er ausfällt, desto besser dämmt das Fensterglas. « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 38 Außenliegender Sonnenschutz am Haus wie zum Beispiel Außenjalousien ist effizient. Er reguliert den Lichteinfall und hält Sonnenstrahlen ab. Moderne Wärmeschutzverglasungen punkten mit einer positiven Wärmebilanz. Denn durch die Sonne strahlt mehr Wärme in Ihre Wohnräume als durch das Dreifach-Fensterglas wieder nach außen gelangt. Dieser Energiegewinn durch die Sonne drückt sich im sogenannten g-Wert aus – das ist der Gesamtenergiedurchlassgrad eines Fensters. Folgendes sollten Sie bedenken: / Je größer der g-Wert, desto mehr Sonnenenergie kommt durch das Fenster in das Hausinnere. Ein guter g-Wert liegt bei circa 0,6, was heißt, dass ungefähr 60 Prozent der Sonnenenergie in den Raum gelangen kann – was im Winter erwünscht ist, aber im Sommer unangenehm werden kann. / Geht es um Fenster im Neubau, die nach Süden, Westen und Osten zeigen, so sollten Sie generell einen modernen Sonnenschutz einplanen. Er verhindert, dass in den heißen Sommermonaten Ihre Wohnräume überhitzen. / Weil ältere Häuser mitunter kein Sonnenschutz besitzen, kann außenliegender Sonnenschutz im Rahmen einer energetischen Sanierung meist problemlos nachgerüstet werden. Welche Sonnenschutzlösungen eignen sich besonders gut zum Nachrüsten an der Gebäudehülle? « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 39 Moderne Hersteller wie WAREMA bieten für Hausmodernisierungen zahlreiche Möglichkeiten, zeitgemäßen Sonnenschutz nachzurüsten. Verschiedene Modelle von Außenjalousien werten Ihr Haus dabei nicht nur optisch auf, sondern schenken Ihnen dank funktionaler Attribute eine optimale Energieeffizienz sowie ein angenehmes Wohngefühl. Bei einer energetischen Sanierung kommt es vor allem darauf an, bestehende Wärmebrücken zu eliminieren bzw. keine neuen Wärmebrücken zu schaffen. Rein aus energetischer Sicht sind daher Vorbauprodukte besonders gut geeignet. Sie werden an der Fassade angebracht und bestehende Schächte können ausgedämmt werden. So entweicht im Winter weniger Wärme nach draußen und im Sommer bleibt die Hitze draußen. Ein außenliegender Sonnenschutz wird erst dann so richtig effektiv, wenn er in Abhängigkeit von Tages- und Jahreszeit, Wetter und Klima richtig eingestellt wird. Am besten kann das eine intelligente Steuerung von WAREMA. Deshalb sollten Sie bei einer Nachrüstung von Sonnenschutz immer auch eine automatische Steuerung vorsehen. Wie kann man einen außenliegenden Sonnenschutz optimieren? Unser Experte weiß es: Ulrich Lang, Business Development und Bauphysiker Architektenberatung „ Außenliegenden Sonnenschutz nachrüsten « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 40 Meistens wird für die Planung neuer Fenster in einer älteren Bestandsimmobilie kein Architekt beauftragt. Sie selbst sind in vielerlei Hinsicht gefordert: Es gilt, Rahmenbedingungen zu beurteilen, das Budget zu berechnen und zuletzt den Sanierungsablauf zu koordinieren. Auch die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) wollen im Blick behalten werden. Denn der Gesetzgeber schreibt Ihnen bestimmte technische Standards für Fenster vor. Erst wenn ein endgültiges Sanierungskonzept für Ihre Fenster steht, können vorhandene Schwachstellen in der Gebäudehülle durch geeignete Maßnahmen entschärft werden. So gehen Sie vor: / Analysieren Sie den Status Quo Ihrer Fenster wie gezeigt mithilfe simpler Tricks mit dem Feuerzeug, Papier sowie der Kerzenflamme. So wird Ihnen schnell klar, welche Fensterglas-Qualität vorliegt bzw. ob Fensterrahmen und Bauanschlussfugen undicht sind. / Finden Sie einen Experten Ihres Vertrauens: Besonders bei älteren oder denkmalgeschützten Häusern ist im nächsten Schritt eine professionelle Untersuchung durch einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten (EEE) erforderlich. / Nutzen Sie seine Expertise. Denn wenn es beispielsweise um die Qualität künftiger Bauanschlussfugen geht, muss sich deren Dichtigkeit, bezogen auf das Raum- sowie Außenklima, ideal darstellen. Nur so lassen sich Tauwasser- und Schimmelpilzschäden im Bereich der Wärmebrücken von Fenstern vermeiden. / Ein EEE Ihres Vertrauens wird den geplanten Fenstertausch auch mit Blick auf die individuelle Luftdichtigkeit der Gebäudehülle bewerten. Denn frische Luft ist der Garant für ein gutes Raumklima. / Halten Sie sich deshalb an die Tipps Ihres Experten, wenn es um das richtige Lüften geht. Auch bei älteren Einfamilienund Mehrfamilienhäusern ist bei einem Fenstertausch von mehr als einem Drittel der Fenster ein Lüftungskonzept notwendig. Hierin legt Ihr Berater fest, wie und wann ein Luftaustausch aus Sicht der Hygiene und des Gebäudeschutzes erfolgen soll. / Beauftragen Sie eine Fachfirma. Denn eine professionell ausgeführte Fenstermontage ist die Voraussetzung für den optimalen Schallschutz sowie die erwünschte Luftdichtigkeit zwischen Fenstern und Baukörper. Konzept zur energetischen Sanierung: Schritt für Schritt hin zu neuen Fenstern « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 41 F achleute wie ein Energieberater helfen Ihnen nicht nur bei der Bewertung des Status Quo im Haus, sondern können Ihnen auch einen ersten Überblick zu den voraussichtlichen Kosten Ihrer neuen Fenster geben. Folgendes können Sie selbst leisten: / Ermitteln Sie zunächst die Kosten der neuen Fenster. Am besten ist es, Sie terminieren verschiedene Fachfirmen und bitten um einen konkreten Kostenvoranschlag. Im Allgemeinen können Sie für ein normalgroßes Fenster bei einem Komplettaustausch mit circa 1.000 Euro rechnen. / Berücksichtigen Sie sicherheitshalber eine finanzielle Reserve für unvorhersehbare Handwerksleistungen. / Planen Sie unter Umständen Eigenleistungen ein, zum Beispiel für das Entfernen und Entsorgen der alten Fenster. / Berechnen Sie Ihr Eigenkapital – empfehlenswert sind mindestens 20 Prozent der Aufwendungen. / Nutzen Sie zinsgünstiges Fremdkapital zur Finanzierung des Fenstertauschs, zum Beispiel einen Bausparvertrag. / Kalkulieren Sie mithilfe Ihres Energieeffizienz-Experten, welche staatlichen und regionalen Fördermittel für Ihre Fenstertausch-Maßnahme infrage kommen. / Holen Sie ein Darlehensangebot bei Ihrer Hausbank sowie bei fremden Finanzinstituten ein, falls noch eine Finanzierungslücke gedeckt werden muss. Welches Budget steht Ihnen zur Verfügung? « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung « ⌂42 » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 43 Sonnenschutz und energetische Sanierung können sich ideal ergänzen. « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 44 T ageslicht ist essenziell. Es beeinflusst unseren Biorhythmus und hält uns gesund. Dennoch gilt es, im Alltag mit Sonneneinstrahlung, Wärme und Beschattung in Wohnräumen umzugehen. Stellt sich die Frage nach einem geeigneten Sonnenschutz für Ihre neuen Fenster, so müssen Sie zunächst einmal klären, was für Sie und Ihre Wohnsituation umsetzbar ist: / Ein außenliegender Fenster-Sonnenschutz, der vor Hitze und grellem Sonnenlicht schützt? Dann entscheiden Sie sich am besten für individuell einstellbare Außenjalousien oder Rollladen als Klassiker. Mit einem solchen Sonnen- und Blendschutz können Sie Licht ganz nach Bedarf dosieren. So bleiben Sonnenstrahlen draußen und Ihre Fenster sowie die Raumluft heizen sich erst gar nicht auf. Dazu kommt: Regulierbare Sonnenschutzsysteme dieser Art schenken Ihnen eine gute Abdunklung und lassen dennoch den Blickkontakt zur Außenwelt zu. Als Aufsatzsysteme können sie am Haus problemlos nachgerüstet werden. Planen Sie das Multitalent gleich mit dem Einbau neuer Fenster. / Ein innenliegender Sonnenschutz, der Ihnen – je nach Bedarf – Blendschutz sowie Sichtschutz bieten soll? Dann wählen Sie Rollos, Lamellenvorhänge oder Plissees. Je nach Modell gibt es sie aus funktionalen Materialien wie Aluminium, lichtdurchlässigen Stoffen oder papierähnlichen Textilien, die innen an den Fenstern angebracht werden. Auch Verdunklungsoder Thermo-Rollos mit hoher Reflexion sowie geringer Transmission kommen Ihren Bedürfnissen nach Sonnen- und Wärmeschutz entgegen. Tipps und Ideen zur Fensterbeschattung und Verdunklung von Räumen « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 45 Um eine Überhitzung im Sommer zu verhindern, können wir einen außenliegenden Sonnenschutz einsetzen. In Kombination mit einer Wärmeschutzverglasung können wir so den Energieeintrag auf etwa 5 % reduzieren. Dadurch haben wir schön kühle Temperaturen und der Sonnenschutz trägt aktiv zur thermischen Behaglichkeit bei. Im Winter können wir durch den Sonnenschutz den Wärmedurchgang durch das Fenster reduzieren. Betrachten wir zum Beispiel einen Rollladen, den wir im Winter schließen. Dort bildet sich zwischen Behang und Verglasung ein Luftpolster. Dadurch bildet sich eine isolierende Schicht, die Wärme kann nicht mehr so einfach entweichen und es bleibt schön warm in der Wohnung. Im Sommer sorgt Sonnenschutz dafür, dass es im Wohnbereich angenehm kühl bleibt, wie unser Experte weiß: Doch was leistet Sonnenschutz im Winter? Markus Schwab, Business Development und Bauphysiker Architektenberatung Markus Schwab, Business Development und Bauphysiker Architektenberatung „ « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 46 Wohnräume: Welcher Sonnenschutz für welches Fenster? Wohnräume: Egal ob Sie Mieter sind oder im eigenen Haus wohnen: Damit Sie sich rundum wohlfühlen, brauchen Sie für all Ihre Räume den richtigen Blick- und Sonnenschutz. Dieser sollte verschiedenen Ansprüchen gerecht werden. « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 47 F ür Ihr Arbeitszimmer ist eine blendfreie Arbeitsumgebung essenziell – lichtdurchlässige Plissees sind eine gute Wahl. Wenn Sie im Homeoffice arbeiten und täglich viele Stunden vor dem Bildschirm verbringen, ist eine ausgewogene Beschattung bzw. Hitzeschutz das A und O. Müssen Sie als Mieter ohne außenliegenden Sonnenschutz in der Wohnung auskommen, dann sind inliegende Rollos, Plissees oder verstellbare Alu-Jalousien mit möglichst hoher Reflexion und geringer Transmission eine gute Wahl. Als lichtdurchlässige Multitalente schenken sie Ihnen eine blendfreie Schreibtischumgebung, sind leicht zu montieren und passen sich jedem Einrichtungsstil an. Wann immer es möglich ist, sollten Sie jedoch einen außenliegenden Sonnenschutz vorziehen. Als effizienter Wärmeschutz ist das Multitalent zugleich Sicht- sowie Blendschutz und lässt dabei den Blick in die Außenwelt zu. Welchen Sonnenschutz brauchen Fenster im Arbeitszimmer? « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 48 Sonnenschutz im Schlafzimmer, das bedeutet unerwünschte Blicke fernzuhalten, aber auch Sonnenlicht und einfallendes Licht von Straßenlaternen auszuschließen. Ein komplett abgedunkelter Raum ist für einen gesunden und erholsamen Schlaf unerlässlich. Dafür eignet sich am besten der klassische Rollläden. Er bietet eine optimale Dunkelheit beim Einschlafen. Auch tagsüber gewähren Rollläden optimalen Schutz vor Überhitzung – vorausgesetzt, Sie schließen diese tagsüber im Sommer. Tipp: In den heißen Monaten sollten Sie Kunststoff-Rollladen nur so weit schließen, dass ein kleiner Spalt zwischen Endschiene und Fensterbank verbleibt. Damit stellen Sie sicher, dass es zu keiner Verformung des Rollladenpanzers kommen kann. Innenliegende Lösungen am Schlafzimmerfenster sind aber durchaus ein funktionaler Kompromiss, sofern es sich um Rollos mit möglichst hoher Reflexion und geringer Transmission handelt. Folgende Sonnenschutz-Arten haben sich bewährt: / Verstellbare Alu-Jalousien lassen tagsüber Licht herein und schützen beim Umziehen gleichzeitig vor fremden Blicken. / Blickdichte Stoffrollos bewahren Sie im Schlafzimmer auch bei eingeschalteten Leuchten vor Einblicken. / Spezielle Verdunklungsrollos aus beschichteten Materialien halten Sonnenbzw. Straßenlicht am besten ab. Was leistet ein cleverer Sonnen- und Sichtschutz am Schlafzimmerfenster? « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 49 F ür die Räume Ihrer Jüngsten ist die Planung eines effizienten Sonnenschutzes eine wichtige Maßnahme. Im Kinderzimmer sind Sie mit einer Außenjalousie gut beraten. Denn egal, ob Sie ein Baby haben, das vor Sonneneinstrahlung geschützt schlafen soll oder ältere Kinder, die blendfrei lernen und spielen wollen – ein durchdachter Sonnenschutz, zum Beispiel in Form einer Außenjalousie, ist für ein Kinderzimmer bei Sanierungen unbedingt anzuraten. Mit mehrteiligen Innen-Lösungen befriedigen Sie alle Anforderungen auch in einer Mietwohnung: Ein lichtdurchlässiger Sonnenschutz sorgt tagsüber für Blendschutz und ein Verdunklungsrollo sorgt abends für eine optimale Schlafatmosphäre im Kinderzimmer. So fällt Ihren Kindern beispielweise im Sommer, wenn es lange hell ist, das Einschlafen leichter. Welcher Sonnenschutz ist der beste für das Kinderzimmer? « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 50 I m Wohnzimmer finden viele Aktivitäten statt. Der richtige Sonnenschutz verhilft zum nötigen Beschattungsgrad, hält Hitze ab und lässt immer ausreichend Tageslicht in den Raum. Das Wohnzimmer gilt zu Recht als Herzstück eines Hauses. Hier trifft sich Ihre Familie und verbringt viel Zeit miteinander. Eine hochwertige Außenjalousie als optimaler Hitzeschutz an den Fenstern befriedigt dort gleich mehrere Bedürfnisse: Sie sorgt für eine blendfreie Wohnumgebung, punktet als Sichtschutz von außen nach innen und ermöglicht eine angenehme Abdunklung. Modelle dieser Art schenken stets ausreichend Licht sowie Wärme. Folgende Varianten unterstützen Sie dabei: / Multitalente wie verstellbare Außenjalousien oder außenliegende Fenstermarkisen sind die Stars unter den modernen Verschattungslösungen. Mit ihnen lässt sich das Sonnenlicht ganz nach Bedarf dosieren und der Blickkontakt zur Außenwelt bleibt trotz Sonnen- und Blendschutz erhalten. / Auch vollautomatisierte Rollläden sorgen als Klassiker für besten Wohnkomfort. Sie bieten Schutz vor Überhitzung und sind ein optimaler Schall- sowie Sichtschutz. Als innenliegende Sonnenschutzlösungen kommen infrage: lichtdurchlässige Blendschutz-Rollos, beschichtete Thermo-Rollos als Schutz vor sommerlicher Hitze bzw. Wärmeverlust im Winter sowie spezielle Verdunklungsrollos. Welcher Sonnenschutz kommt für Wohnzimmerfenster infrage? « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 51 Eine Außenjalousie soll verhindern, dass zu viel Sonnenstrahlung durch das Fenster einfällt, um eine Überhitzung zu vermeiden. Dabei ist es erstmal egal, ob die Lamellenfarbe hell oder dunkel ist. Hier können Sie eine Farbe auswählen, die Ihnen gefällt und zu Ihrem Gebäude passt. Um mit der Jalousie auch Tageslicht gezielt in die Räume lenken zu können, würde ich eher helle Farben empfehlen. Eine Außenjalousie als Hitzeschutz kann auch farbig sein, sagt der Experte: „ Ulrich Lang, Business Development und Bauphysiker Architektenberatung « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 52 Wenn Sie Ihrem Zuhause neue Fenster und einen modernen Sonnenschutz gönnen möchten, ist es relevant, alle gesammelten Informationen, Empfehlungen und Kostenvoranschläge in eine gut strukturierte Ausführungsplanung einfließen zu lassen. Erstellen Sie dafür einen Zeitplan und legen Sie darin Art und Reihenfolge der nötigen Umbaumaßnahmen fest. Eine Checkliste dieser Art verschafft Ihnen einen Überblick und hilft Ihnen, Verzögerungen sowie Kostensteigerungen zu vermeiden. So sollten Sie vorgehen: 1. Erstellen Sie einen Sanierungsplan: Je nach Maßnahme fällt dieser unterschiedlich umfangreich aus. Er basiert auf dem baulichen Status Quo, Ihren Zielen und dem Budget, das Ihnen für den Einbau neuer Fenster mit Sonnenschutz zur Verfügung steht. Ein solcher Umsetzungsplan beinhaltet die Reihenfolge der gewählten Sanierungsschritte: zum Beispiel Ausbau der alten Fenster und Rollladenkästen, notwendige Maurerarbeiten für neue Fensterformate, Gerüstaufbau, Dämmung der Außenwände usw. 2. Definieren Sie einen Zeitplan: Jede Maßnahme stimmen Sie auf feste Termine ab. So stellen Sie sicher, dass alle Sanierungsschritte für Ihren Fenstertausch mit Montage eines modernen Sonnenschutzes pünktlich und wunschgemäß umgesetzt werden. 3. Nutzen Sie Expertenwissen: Ein Architekt, der EEE (Energieeffizienz-Experte) oder Baufachleute wie Handwerksmeister sind hier wertvolle Unterstützer, die mit ihrem Know-how Ihre Baumaßnahme zielgerichtet begleiten. Diese können Sie Checkliste Fenstertausch mit Sonnenschutz: Erst die Planung und dann die Umsetzung « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 53 jederzeit auf Vorschriften aus den Bereichen Baurecht, Denkmalschutzrecht, GEG sowie den Voraussetzungen für staatliche Fördermittel aufmerksam machen. So lässt sich von vorneherein Ärger vermeiden. 4. Führen Sie eine Zielkontrolle durch: Bevor Sie sich auf eine Fenstersanierung einlassen, sollten Sie als umsetzender Bauherr Ihre Ziele definieren, die Sie mit dem Fenstertausch und neuen Sonnenschutzlösungen erreichen möchten. Behalten Sie dabei auch die Bestimmungen des Bebauungsplans Ihrer Gemeinde im Auge – zum Beispiel, was Fensterund Gauben-Typen angeht. Dabei sollten energetische sowie gestalterische Aspekte sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Checken Sie auch regelmäßig Ihren Kostenrahmen. Liegen Sie darüber oder noch im Rahmen Ihres Budgets? 5. Lassen Sie sich von Anpassungen nicht irritieren: Die Sanierungsdauer hängt vom Umfang des Projekts aber auch den Materialien sowie der Technik zur Bauausführung ab. Dabei kann es schon einmal zu Veränderungen kommen, die sich wiederum auf andere Gewerke auswirken. Deshalb ist es sinnvoll, dass Sie sich einen Experten an die Seite stellen und sich über die Koordination bzw. Baubetreuung Ihres Vorhabens absprechen oder unterstützen lassen. 6. Qualitätskontrolle: Ebenso wichtig ist es, dass Sie sich als Bauherr regelmäßig auf der Baustelle sehen lassen und sich von der Qualität aller Arbeiten zum Fenstertausch und Co. überzeugen. « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 54 Checkliste zur Prüfung der Funktionsfähigkeit Ihres außenliegenden Sonnenschutzes Checkliste zur Prüfung der Funktionsfähigkeit ihres außenliegenden Sonnenschutzes Sonnenschutz hat keine optischen Defekte Sonnenschutz hat keine funktionellen Defekte Sonnenschutz lässt nicht mehr Sonneneinstrahlung durch als normal Sonnenschutz lässt sich normal öffnen Sonnenschutz lässt sich normal schließen « ⌂ » WAREMA / Ratgeber Energetische Sanierung 55 Immer gut beraten Die energetische Sanierung von Gebäuden durch den Einsatz von energieeffizienten Fenstern in Kombination mit den passenden Sonnenschutz-Produkten stellt eine effektive Möglichkeit dar, den Energieverbrauch zu reduzieren und damit sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile zu erzielen. Dabei ist eine gut durchdachte Planung und die Beratung durch Experten maßgeblich, um die optimale Lösung für Ihr Gebäude zu finden. In unserem Whitepaper haben Sie einige wichtige Anhaltspunkte und Hilfestellungen erhalten, die Ihnen die Planung eines solchen Bauvorhabens erleichtert. Für weitere Unterstützung bei der energetischen Sanierung und bei Fragen zu den Sonnenschutz-Produkten von WAREMA besuchen Sie uns auf unserer Website oder vor Ort im WAREMA Sun Forum in Wertheim. « ⌂ » 4000712/04.2023_de-DE Druckfehler, Änderungen, Abweichungen von den technischen Angaben und Produktdarstellungen sind aufgrund der baulichen Gegebenheiten im Einzelfall möglich. WAREMA Renkhoff SE • Hans-Wilhelm-Renkhoff-Straße 2 • 97828 Marktheidenfeld • Deutschland www.warema.com Erleben Sie unsere Showrooms Sun Forum Wertheim Almosenberg 11 97877 Wertheim-Bettingen Sun Center Stuttgart Böblinger Straße 42 71101 Schönaich Sun Center Berlin Am Lilograben 3 14979 Großbeeren Sun Center Weert Schepenlaan 3 6002 EE Weert (NL) Sun Center Schweiz A2 Gewerbepark Stationsstrasse 90 6023 Rothenburg (CH) https://www.warema.com/energetischsanieren https://www.warema.com/energetischsanieren-foerderung