Sommerlicher Wärmeschutz soll verhindern, dass sich Innenräume durch Sonneneinstrahlung und hohe Außentemperaturen zu stark aufheizen. Besonders wirksam ist Sonnenschutz, wenn er außen vor der Verglasung liegt und solare Strahlung bereits dort reduziert. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von Fensterfläche, Ausrichtung, Verglasung, Nutzung und Tageslichtbedarf ab. Erfahren Sie, welche Sonnenschutzprodukte von WAREMA den sommerlichen Wärmeschutz unterstützen können.
Außenliegender Sonnenschutz unterstützt den sommerlichen Wärmeschutz, indem er solare Strahlung bereits vor der Verglasung reduziert. Dadurch gelangt weniger Wärme in den Raum. Das kann die Gefahr sommerlicher Überhitzung verringern, ohne Tageslicht grundsätzlich auszuschließen.
WAREMA bietet Sonnenschutz-Produkte, für Fenster und Fassaden. Ergänzende Lösungen für Terrassen, Balkone und Wintergärten ermöglichen eine auf die jeweilige Nutzung abgestimmte Verschattung. Welche Lösung geeignet ist, hängt von Einbausituation, Nutzung und gewünschten Funktionen ab.
Der erste Gedanke für eine Lösung gilt häufig der Klimaanlage - doch nicht nur die Anschaffung ist teuer, auch der Energieverbrauch steigt an. Was viele noch nicht wissen: Außenliegende Sonnenschutzprodukte wie Außenjalousien, Rollläden oder Fenstermarkisen können den solaren Wärmeeintrag bereits vor der Verglasung reduzieren und damit die sommerliche Überhitzung begrenzen. Auch eine Terrassenmarkise kann ergänzend dazu beitragen, dass der Innenraum nicht zu heiß wird. Sie wirft Schatten auf dahinterliegende Fenster sowie Türen, bietet dadurch auch für Laufwege Schutz vor Sonnenstrahlen und lässt dennoch Tageslicht hinein.
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Sonnenschutz hilft dabei, Innenräume bei warmen Außentemperaturen nicht überhitzen zu lassen. Wie das funktioniert und welches Sonnenschutzprodukt das Richtige ist, erklärt Experte Markus Schwab, Bauphysiker bei WAREMA.
- Sonnenschutz kühlt den Innenraum nicht aktiv. Außenliegende Systeme können jedoch den solaren Wärmeeintrag vor der Verglasung reduzieren und dadurch die Aufheizung begrenzen.
- Außenjalousien, Rollläden und Fenstermarkisen reduzieren je nach Ausführung einen Teil der solaren Strahlung, bevor sie die Verglasung erreicht. Die Wirkung hängt unter anderem von Produkt, Farbe, Öffnungsgrad, Verglasung und Einbausituation ab.
- Außenjalousien und Fenstermarkisen eignen sich besonders dort, wo neben Wärmeschutz auch Tageslicht und Sichtbezug relevant sind. Außenjalousien ermöglichen zusätzlich eine gezielte Lichtlenkung.
- Rollläden können in Schlafräumen sinnvoll sein, wenn neben sommerlichem Wärmeschutz auch Sichtschutz und Abdunkelung gewünscht sind.
Automation kann den sommerlichen Wärmeschutz unterstützen: Eine Steuerung kann Sonnenschutz abhängig von Sensorwerten und Einstellungen rechtzeitig bewegen, auch wenn niemand zu Hause ist.
Eine automatische Steuerung, zum Beispiel das Funksystem WMS von WAREMA, kann Sonnenschutz abhängig von Sensorwerten und festgelegten Einstellungen bewegen. Dadurch kann die Verschattung bereits vor einer starken Aufheizung aktiviert werden.
Je nach System sind automatische Abläufe und eine manuelle Bedienung per App möglich. Welche Einstellungen sinnvoll sind, hängt von Gebäude, Nutzung und gewünschter Tageslichtversorgung ab.
Auch ohne automatische Steuerung lässt sich Sonnenschutz gezielt einsetzen. Entscheidend ist, direkte Sonneneinstrahlung zu begrenzen und zugleich ausreichend Tageslicht zu nutzen.
- Bei Anwesenheit sollte der Sonnenschutz gerade so weit geöffnet sein, dass ausreichend Tageslicht im Inneren zur Verfügung steht. So lassen sich beispielsweise Außenjalousien auch ohne Automation mit ihren dreh- und verfahrbaren Lamellen dem Sonnenstand entsprechend anpassen – dabei ist es wichtig, einen direkten Sonnenlichteinfall zu vermeiden, um Überhitzung vorzubeugen.
- Auch wenn die Sonne nicht direkt auf der Fassade steht, ist es sinnvoll den Sonnenschutz möglichst weit zu schließen, sodass gerade noch genügend Tageslicht vorhanden ist, da auch diffuse Einstrahlung den Raum aufheizt.
- Bei Abwesenheit oder ungenutzten Räumen empfiehlt es sich, den Sonnenschutz immer maximal zu schließen.
- Nachts bzw. wenn es draußen kälter ist als im Inneren, sollte der Sonnenschutz hochgefahren und die Fenster zum Lüften geöffnet werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Sonnenschutz in den Morgenstunden noch vor Sonnenaufgang wieder tiefgefahren wird.
Beachten Sie auch: Bei Kunststoff-Rollläden sollten bei Temperaturen über 30°C alle Lichtschlitze geöffnet sein, da es sonst zu einer Verformung des Rollladenpanzers kommen kann.
Schon gewusst? Außenliegender Sonnenschutz kann solare Wärmeeinträge reduzieren. Bei einem Gebäude mit ca. 100 m2 Wohnfläche gilt ebenso wie bei anderen Gebäuden: Der Energiebedarf von Sonnenschutzantrieb und Gebäudekühlung hängt stark von System, Nutzung, Gebäude und Betriebsdauer ab. Außenliegender Sonnenschutz kann Kühllasten reduzieren, ersetzt aber nicht in jedem Gebäude eine aktive Kühlung.
Farbe, Material und Öffnungsgrad beeinflussen Transmission, Aufheizung und Tageslicht. Die Wirkung ist produktspezifisch und sollte zusammen mit der Einbausituation betrachtet werden.
- Je dunkler die Farbe von Stoffen, desto geringer die Transmission und damit der Energieeintrag. Deswegen sollte bei Markisen – egal ob auf der Terrasse oder vor den Fenstern – auf eine dunklere Farbgebung geachtet werden.
- Die Tageslichtversorgung sollte auch bei Außenjalousien nicht vernachlässigt werden, da ansonsten zusätzliches Kunstlicht benötigt wird. Hier lässt sich die Lichttransmission über den Lamellenwinkel bzw. den Öffnungsgrad steuern, deswegen ist die Farbgebung zweitrangig.
- Wenngleich bei Rollläden über teilweises Schließen der Panzer Helligkeit in den Raum gelangen kann, sind dennoch generell helle Farben von Vorteil, da sich diese nicht so stark aufheizen.
Mehr Komfort an sonnigen Tagen und attraktive Fördermöglichkeiten: Außenliegender Sonnenschutz hilft dabei, starke solare Wärmeeinträge in Ihre Räume zu begrenzen. In Deutschland kann unter bestimmten Voraussetzungen der Einbau oder Austausch im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gefördert werden. Hier erfahren Sie, welche Lösungen infrage kommen und worauf Sie vor der Umsetzung achten sollten. (Foto: Fertighaus Weiß)
Wer Sonnenschutz bereits bei der Planung oder Sanierung berücksichtigt, kann Raumkomfort und Energieverbrauch des Gebäudes gezielter aufeinander abstimmen. Die WAREMA Objektberatung unterstützt Sie dabei bereits in der Planungsphase.
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Die Marke WAREMA steht für hochwertigen Sonnenschutz, der sich flexibel an Ihr Leben anpasst. Als familiengeführtes Unternehmen mit starker Marktposition in Europa entwickelt WAREMA individuelle Lösungen für Fenster, Terrasse, Balkon und Außenbereiche. Das Sortiment reicht von Außenjalousien (Raffstoren/Lamellenstoren) und Rollläden über Markisen und Terrassenüberdachungen bis hin zu Insektenschutz und intelligenten Sonnenschutzsteuerungen. In Zusammenarbeit mit qualifizierten Fachbetrieben werden alle Lösungen sorgfältig geplant und vor Ort montiert. So profitieren Sie von langlebiger Qualität, verlässlichem Service und spürbar mehr Komfort – für ein harmonisches Zusammenspiel von Licht, Schatten und Wohngefühl, heute und morgen.