Mehr Energieeffizienz - weniger C02-Ausstoß Intelligente Sonnenschutztechnik senkt den Nutzenergiebedarf von Gebäuden Reduzierung der Kühllasten im Sommer Die klassische Aufgabe des Sonnenschutzes ist der Schutz vor Überhitzung durch ungehinderte Sonneneinstrahlung. Ohne moderne Technik können Räume schnell überhitzen. Durch die Fenster dringen Sonnenstrahlen ein, die sich in Wärmeenergie umwandeln - die Luft heizt sich auf, ein Wärmestau entsteht. Innen- und außenliegender Sonnenschutz muss deshalb verschiedenen Anforderungen gerecht werden. Bei innen liegenden Behängen ist beispielsweise ein hoher Reflexionsgrad des Materials erforderlich, da die Strahlung bereits durch die Verglasung eingedrungen ist und wieder nach außen transportiert werden muss. Bei beschichteten Wärmeschutz- oder Sonnenschutzverglasungen ist dies oft schwierig. Wesentlich besser geeignet ist deshalb eine außen liegende Lösung. Die Strahlung wird schon vor der Verglasung abgefangen und kann nicht mehr in das Gebäude eindringen. 
Bei einer gezielten Abstimmung von Sonnenschutzmaßnahmen und Klimatechnik lassen sich die Betriebskosten von Klimaanlagen deutlich reduzieren. So dringen bei handelsüblichem Wärmeschutzglas beispielsweise etwa 60 Prozent der Sonnenenergie in Räume ein. In Verbindung mit einem innen liegenden, hoch reflektierenden Sonnenschutzbehang lässt sich der Wärmeeintrag auf 30% reduzieren. Bei einem außen liegenden Sonnenschutz gelangen nur noch 5% der Wärmeenergie in den Raum. Klimaanlagen müssen also deutlich weniger leisten, um behagliche Temperaturen zu erzielen. |